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Bernd Wurst
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Donnerstag, 25. Februar 2010Views nach MYSQL 5.1 konvertieren
Wir haben vor Kurzem ein Upgrade von MySQL 5.0 auf 5.1 vollzogen. Nach dem Update fiel auf, dass beim Zugriff auf einige (wenn nicht alle) Views eine Warnung kommt: View [...] has no creation context
Die Meldung lässt sich am einfachsten dadurch beheben, dass man den View einfach mit sich selbst überschreibt. Da dies bei uns eine größere Menge Views war, habe ich dazu folgendes Stück Code geschrieben. (Ich nutze dafür unsere SQL-Library, die einfach eine gewisse Abstraktion bereitstellt, z.B. die Zugangsdaten aus einem Configfile lesen, DictCursor initialisieren und db.query() als Wrapper für db.execute() und db.fetchall(). Diese Library sollten wir wohl demnächst mal veröffentlichen. :)) #!/usr/bin/python Dienstag, 19. Januar 2010Nachwuchs da
Unser Sohn, Alexander, wurde gestern am 18.01.2010 um 17:34 Uhr geboren. Mutter und Kind geht es gut.
(Das Foto entstand im Alter von ca. 30 Minuten. Da hast DU auch nicht besser ausgesehen. :)) Mittwoch, 16. Dezember 2009Bezahl-Netz für Internet-Ausdrucker
Mit großem Tam-Tam hat sich am Montag das Hamburger Abendblatt zum heiligen Samariter der Old-School-Journalisten empor geschwungen und verkündet, dass man zukünftig für einen Teil der Inhalte Geld haben möchte. Wenn man sich im HA-Online-angebot umschaut, sieht man dass quasi alle Artikel nur noch gegen Gebühr angeboten werden sollen.
Ob das eine gute Idee ist? Ich möchte darauf nicht eingehen. Es ist zu abstrus. Warum ich den Artikel schreibe, hat einen anderen Grund. Und zwar die Offenbarung vor Google, die das Abendblatt hier abliefert. Es ist noch nicht allzu lange her, da ging durch sämtliche Online-Medien eine Welle der Entrüstung. Man sah sich konfrontiert mit einer Ausgeburt des Bösen, nämlich Google News. Google scannt selbstständig eine gigantische Menge an Artikeln auf allerlei Nachrichten-Seiten und gruppiert diese anhand von Schlagwörtern. Beim HA habe ich zugegebener maßen nichts finden können was diese Aufregung formuliert, aber z.B. beim Spiegel gibt es einen Artikel dazu: Wie Google News Redaktionen ausbeutet. Man mag also Google nicht. Google ist böse. Denn Google bringt einem nur noch mehr Klicks von noch mehr Kostenlosfanatikern. Kern meines Spotts: Man nehme einen UserAgent-Switcher (z.B. als Firefox-Extension) und schalte auf eine Kennung des Google-Bot um. Et voilà, die Website des Hamburger Abendblattes steht wieder sperrangelweit offen wie gehabt und man kann alle Artikel ohne Einschränkung lesen. Was sagt uns das? Ich glaube nicht, dass hier die Programmierer der Website einen gravierenden Fehler gemacht haben. Es ist bestimmt kein Faux-pas, dass hier der Google-Bot die Nachrichten lesen kann, die man eigentlich nur im Abonnement erhalten sollte. Aber warum? Wäre das jetzt nicht die längt herbeigesehnte Situation, dass man dem bösen Google News (der mit einem Seiten-Login nicht wirklich umgehen kann) endlich einen Riegel vorschieben kann. Dass endlich nicht mehr mühsam geschriebene Artikel in der Kostenloskultur verpuffen. Aber nein, es ist recht klar, dass hier einfach die Werbe-Wirkung, der Klickzahlengenerator Google nicht geschädigt werden soll. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Da ist ein Unternehmen, das eigentlich nichts weiter macht als kostenlose Dinge aufwändig zu sortieren und wiederum kostenlos abzugeben. Dieses Unternehmen wird mit dieser Tätigkeit stinkend reich. Dann ärgern sich die Kostenlos-Content-Anbieter, dass das mit dem Kostenlos-Content ja gar nicht so gedacht sei, dass man das auslesen und sortieren soll. Man soll das nur lesen (im humanen Sinne) und nicht woanders speichern. Nun wird aber anders herum, genau der eigentlich nicht kostenlose Content zufälligerweise eben doch kostenlos nur in dieses böse Unternehmen gepumpt. Da stimmt doch irgendwas nicht an der Argumentationskette, oder? Der Hohn auf dem ganzen ist ja, dass Google aus den mittlerweile lizenzierten Agenturmeldungen auch keine schlechteren Artikel produziert als die Journalisten. Im Gegenteil, die stupide Technik von Google schafft es im Zweifel sogar, verschieden tendenziöse Beiträge über das selbe Thema nebeneinander anzuzeigen. Eine Redaktion wird mindestens die für ihre Ausrichtung am besten passende Agenturmeldung publizieren, wenn nicht sogar noch das ein oder andere "unwichtige" Detail weglassen um einen vorher festgelegten Eindruck zu vermitteln. Objektiver (Endkunden-)Journalismus kann heutzutage von einer Maschine mindestens genauso gut erledigt werden wie von einer Redaktion. Na dann, Prost Mahlzeit an die Internet-Ausdrucker. Donnerstag, 10. Dezember 2009Nachschlag: zum Projekt Energiersparlampen
Vor einiger Zeit habe ich in einem längeren Artikel meine ersten tiefergehenden Erfahrungen mit Energiesparlampen kommuniziert. Damals noch völlig freiwillig ohne gesetzlichen Druck. :)
Die Ergebnisse damals waren wenig befriedigend. Dennoch oder grade deswegen habe ich dieses Jahr ein weiteres Experiment gewagt und zwei weitere Energiesparlampen angeschafft. diesmal ging es um meine Wohnzimmerbeleuchtung. Dort ist ein handelsüblicher Dimmer installiert um die Lichtstärke an das gewünschte Maß anzupassen. Inspiriert von Hannos aktuellem Artikel teile ich auch gerne die neuen Erfahrungen mit. Energiesparlampen ohne weitere Kennzeichnung sind nicht dimmbar. Das bedeutet, wenn der Dimmer der Lampe weniger Spannung gibt als vorgesehen, dann wird diese nicht dunkler sondern geht kaputt (genauer: sie flackert und geht daraufhin vermutlich kaputt. Bis zum ende ausprobiert habe ich es nicht). Ich habe mich daher schon vor längerem nach dimmbaren Energiesparlampen umgeschaut. Vor etwa 2 Jahren habe ich eine "Osram Dulux EL Dimmable" gekauft, die (wie im letzten Artikel schon erwähnt) beim Dimmvorgang ein deutlich hörbares Brummen erzeugt hat. Diesmal kaufte ich "Dimmerable"-Lampen von Megaman. Die brummen nicht. Das war's dann aber auch schon mit den Vorteilen. Denn brauchbar sind diese Lampen ebenfalls nicht. Schalte ich das Licht ein, brauchen auch diese Lampen ca. 1 Sekunde bis sich überhaupt etwas tut. Dabei muss der Dimmer auf maximale Spannung eingestellt sein, sonst beginnen die Birnen sofort zu flackern und gehen dabei ebenfalls kaputt. Nach dem Einschalten macht sich irgendwann Teelicht-gleich ein warmweißer aber kaum wahrnehmbarer Licht-Schimmer bemerkbar. Erst nach ca. einer Minute ist das Licht bei der Helligkeit angelangt, die man eigentlich gleich erwartet hätte. Und erst nach Ablauf dieser Minute darf man am Dimmer drehen. Reguliert man vorher das Licht herunter, dann flackert die Lampe und geht kaputt. So sagt es auch die Bedienungsanleitung. Mit LED-Birnen habe ich bisher keine Erfahrungen gemacht, laut diversen Quellen sollen aber auch diese grundsätzlich nicht dimmbar sein. Vom Preis abgesehen erscheint mir die aktuellste OSRAM-Erfindung eine bessere Zukunft zu versprechen. Osram verspricht auch für Energiesparlampen eine "Quick-Light-Technologie", die angeblich am April 2010 verbaut wird. Da ich momentan schon wegen meiner Experimente als hoffnungsloser Hippe dastehe (ich kann in meiner Wohnung nicht mehr "mal eben" das Licht einschalten, ich muss immer eine Minute warten), werde ich das weiter verfolgen und dieser der Zeit hinterher hinkenden Industrie weiter Geld in den Rachen werfen. Wir werden sehen. Mittwoch, 16. September 2009Erfahrungsbericht: Fotobuch unter Linux erstellen
Seit einer Weile hatten wir vor, anstelle von Bildern fürs Fotoalbum auch mal ein Fotobuch drucken zu lassen. Das scheiterte bisher immer daran, dass die üblichen Verdächtigen eine reine Windows-Software anbieten, die noch nicht mal unter Wine zum Laufen zu bewegen ist.
Vor etwa 2 Wochen fand ich allerdings einen Anbieter, der explizit mit der Unterstützung von Linux wirbt. Das hat mich gleich fasziniert und ich beschloss, dieses Angebot wahrzunehmen. Am Montag kam dann das fertige Buch an. Da ich sehr zufrieden war, nenne ich gerne Namen: Es handelt sich um die Firma fotobuch-profi.de, die das Java-Programm Photux benutzt. Die Java-Software läuft auf vielen Plattformen, ich konnte und wollte nur Linux/x86 und Linux/amd64 testen. :) Für den einfachen Anwender gibt es zwei Stolpersteine, die der Hersteller noch ausräumen sollte. 1. Die Speicher-Beschränkung von Java. Normalerweise hat unter Linux jedes Java-Programm nur 64 MB RAM zur Verfügung. Das mag im letzten Jahrtausend bei der Erfindung von Java eine sinnige Idee gewesen sein, heute ich das zumindest für eine Bildbearbeitung wesentlich zu knapp. Das Programm selbst kann das Limit logischerweise nicht verändern, man muss dies in der Start-Kommandozeile machen. Der Händler nennt zwar die passende Kommandozeile, liefert für Linux aber eine blanke JAR-Datei aus. Ein einfaches Script zum Starten der Anwendung mit den richtigen Parametern könnte hier echt weiter helfen. 2. Das Programm erlaubt die Verwendung diverser Bildformate. Bindet man jedoch ein PNG mit indizierten Farben ein (PNG kann beides, indizierte Farben und RGB), so schlägt die Übertragung zur Druckerei fehl ohne eine eindeutige Fehlermeldung. Es hat mich einige Stunden experimentieren gekostet um diesen Umstand herauszufinden. Wandelt man das PNG in RGB um, klappt es. Abgesehen davon lief alles reibungslos, die Designer-Software ist akzeptabel in der Bedienung (was nicht heißt, dass ich nicht Verbesserungsvorschläge hätte) und das Druck-Ergebnis exzellent (im Gegensatz zu meinem Display sind die Bilder etwas dunkler gedruckt worden. Das macht aber mein Farblaser hier auch, vermutlich ist mein LCD einfach etwas zu hell eingestellt). Der Preis ist zwar nicht grade Dumping, aber die Qualität des Buches stimmt. Die Produktionszeit von etwa einer Woche (zzgl. Versand) ist auf der Internetseite gut dokumentiert und stört mich nicht.
Geschrieben von Bernd
in Linux
um
07:08
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Tags für diesen Artikel: erfahrung, fotos, interoperabilität, java, kritik, linux, problemlösung, success story, www
Donnerstag, 11. Juni 2009Garmin Firmware-Update mit QEmu
Mein Garmin eTrex Legend kann im Lieferzustand nur Kartendaten bis maximal 2 GB Größe nutzen. Da man aus OSM-Daten sehr umfangreiche Karten erzeugen kann, tangieren aktuelle Europa-Karten diese Grenze bereits. Es ist also zu erwarten, dass mit weiterer Erfassung von Daten die Dateien größer werden.
Im neuesten Firmware-Update ist das Limit aber aufgehoben. Dieses Update wollte ich also auf jeden Fall einspielen. Da ich bekanntermaßen kein Windows in Betrieb habe, gestaltet sich das aber schwierig. Vermutlich wäre das Update-Programm auch über Wine lauffähig gewesen, das habe ich nicht probiert. Da ich aus anderen Gründen neulich schon einmal ein Windows XP (Lizenz in Form der Microsoft-Steuer war ja beim Computerkauf eh dabei) in einem QEmu-Image installiert habe, benutzte ich das für das Firmware-Update. Dazu kann man (wenn man den Parameter -monitor stdio angibt) auf der QEmu-Konsole ein USB-Gerät an das Gast-System durch reichen.In meinem Fall sorgt der Befehl usb_add host:091e:0003 dafür, dass der Garmin eTrex durchgeschleift wurde. Das Update-Programm auf dem Gast-System erkannte dann auch das Gerät und startete das Update.Kritisch: Während des Update-Prozesses trennt das Gerät ab und zu die Verbindung. Das erkennt man an folgenden Meldungen in der QEmu-Konsole: husb: device 1.11 disconnectedDann sollte man umgehend den obigen Befehl wiederholen, damit das Update fortgeführt werden kann. Ich möchte niemandem empfehlen, das auf diese Art zu machen, aber wenn man die USB-Durchreichung schnell genug wieder herstellt, klappt das ganz gut. Freitag, 27. März 2009Soziale Exekution
Seit einiger Zeit hat der SPD-Politiker Jörg Tauss ja ein kleines Problemchen.
Nach seiner eigenen Aussage hat er sich in das betreffende Klischee begeben um dort Informationen zu erhalten und Vorgänge zu verstehen. Ich glaube ihm das sogar. Es ist auch sehr alleinstellen, dass einPolitiker Dinge über die er redet vorher verstehen will. Andere machen erstmal wirre Gesetzentwürfe die vielleicht Wahl-wirksam sind aber sicher nicht das Problem bekämpfen. Was mich an der Geschichte aber am meisten fasziniert ist der Zusammenhang zu dem in aller Welt propagierten Ausschluss der sozialen Reintegration von Sexualstraftätern. In den USA ist es von öffentlicher Seite so geregelt, in Deutschland machen das die Medien (mit freundlicher Unterstützung der beteiligten öffentlichen Zuständigen): Ein Straftäter, der eine Sexualstraftat begangen hat und seine Strafe ordnungsgemäß verbüßt hat, soll sich bitte nie wieder sozial integrieren können. So die indirekte Forderung. Lebenslanger Pranger ohne Möglichkeit der Befreiung daraus. Sollte Jörg Tauss aus der Nummer jetzt nicht mehr herauskommen (was ich für sehr realistisch halte) und für diese Sache eine Strafe verbüßen, dann gelte für ihn eigentlich dasselbe. Schließlich könnte ja jeder kommen und behaupten, er habe nur recherchiert. Es wird eine ganze Menge Leute geben, die diese Ausrede nicht gelten lassen. Wäre es zu viel verlangt, dass man angesichts solcher eigentlich offensichtlichen Grenz- bzw. Streitfälle vielleicht doch darüber nachdenkt, dass auch wegen solchen Delikten Verurteilte vielleicht nach Ableistung der verhängten Strafe eine Möglichkeit zur Resozialisierung haben sollten? Vermutlich schon. Dienstag, 24. März 2009eeebox - oder: So mache ich mir meine Verkaufsstatistik
Schon seit einer Weile stört mich, dass ein handelsüblicher Desktop-PC mit etwa 80 Watt Stromverbrauch und einem Geräuschpegel Marke »Kopfschmerzen« so viel Leistung erzeugt, dass man damit prinzipiell alles machen kann was man nie machen wird.
Daher habe ich versucht, mich an diversen Quellen über die neuen Minimalrechner, genannt »NetTop«, zu informieren. Nachdem das mehrfach missglückt ist und keiner Erfahrungen dazu hatte, habe ich mir jetzt einfach mal eine ASUS eeeBox B202 gekauft um damit selbst zu experimentieren. Vor dem Kauf fällt auf, dass es dieses Gerät (wohlgemerkt unter der selben Modellbezeichnung) entweder mit einer Ausstattung von 2 GB RAM und einem Linux-Betriebssystem oder mit 1 GB RAM und Windows XP Home verkauft wird. Eine RAM-Erweiterung ist zwar (nach diversen Berichten) nur mit Schraubendreher und sanfter Gewalt beim Öffnen des Gehäuses möglich, aber es stehen zwei Slots zur Verfügung. Um das 1-GB-Modell also auf 2 GB zu erweitern benötigt man kostenverursachenderweise nur einen 1-GB-SO-DIMM-Riegel, der im freien Markt momentan ca. 10-15 € kostet. Wenn man jetzt also unterstellt, dass das Linux-System keine nenneswerten Lizenzkosten verursacht und der Aufwand, en ASUS zur Anpassung von Windows betreibt in etwa gleich ist wie der, den ASUS zur Anpassung ihres Linux-Systems treibt, dann ist zu erwarten, dass das Windows-Modell um die Windows-Lizenz minus 10-15 € teurer ist. Da man natürlich nicht weiß, was eine Windows-XP-Lizenz für einen Großabnehmer kostet, muss ich das empirisch herausfinden. Da sich das Angebot bzgl. der Verfügbarkeit und der Preise momentan mehrmals täglich ändert, ist der Preisspiegel meiner Bestellung jetzt nicht mehr so extrem nachzuvollziehen: Letzte Woche wurde die Linux-Variante mit 2 GB RAM um etwa 20 € teurer verkauft als die Windows-Variante. Das macht einen Windows-Lizenzpreis von -5-10 € pro verkauftem Gerät. Da bei mir noch nicht absehbar war, wo genau das Gerät später eingesetzt wird und ob dafür die Windows-Lizenz eine Relevanz hat, habe ich mich für diese entschieden, da es mich insgesamt einfach billiger kommt, selbst wenn ich das RAM-Upgrade noch machen möchte. Schließlich ist es also so, dass sich keiner wundern braucht, dass sich die Windows-Version so viel besser verkauft, da die Linux-Version wirtschaftlich einfach keinen Sinn macht. Und auf einem Desktop-Rechner den man für die tägliche Arbeit einsetzen möchte, würde ich auch ungern das on ASUS vorgekaute Minimalsystem einsetzen sondern lieber ein aktuelleres, Community-gepflegtes System. Sonntag, 15. März 2009Routing mit dem eTrex: Einmal Chemnitz und zurück
Gestern habe ich den ersten wirkliche Praxiseinsatz meines neuen eTrex Legend als Auto-Navi mit OpenStreetMap-Daten hinter mich gebracht.
Zuerstmal: Nach Chemnitz an sich hätte ich natürlich auch ohne Navi gefunden, das ist jetzt nicht so wahnsinnig schwierig. Am Ortseingang Chemnitz fiel uns aber (spontan) auf, dass wir ja noch was essen müssen. Da wir grade an einem amerikanischen Fast-Food-Restaurant vorbei gefahren sind, brauchte es kein Navi um das zu finden. Allerdings haben wir dann eine Tankstelle gesucht, eine spezielle Kette sogar, da wir noch einen Tank-Gutschein dabei hatten. Das hat das Navi mit Bravour gemacht. Von irgendwo in einem Industriegebiet in der Chemnitzer Vorstand dann das Hörsaalgebäude der TU zu finden ist dann wirklich etwas bei dem sich ein Navi als extrem praktisch erweisen kann. Mein persönliches Fazit: Es ist gewöhnungsbedürftig, ein Navi ohne Sprachausgabe zu haben. Das Gerät schaltet das Licht in der Standardeinstellung zu schnell wieder ab, so dass man z.B. nicht mehr bequem lesen kann, wie lange es noch bis zum Abbiegen ist. Die Beleuchtungsdauer kann man einstellen (auf Kosten der Batterien). Für die Auto-Navigation an einemtrüben Tag wäre es vermutlich sinnvoll, das Gerät mit dauerhafter, gedimmter Beleuchtung (evtl. mit externer Stromversorgung) zu betreiben. Ist Einstellungssache. Dennoch kommen die Ansagen rechtzeitig. Bei der Fahrt fiel auf, dass das Navi in Autobahnkreuzen viel zu wenig redet. Es wurde teilweise nur angemerkt, dass man jetzt nach rechts auf die andere Autobahn abfahren soll. In einem normalen Kleeblatt-Kreuz ist das zu wenig, da man mindestens zweimal rechts abbiegen muss. Die Lösung des Problems liegt in den Daten, denn bisher arbeitete der Konverter mkgmap mit den selben Straßentypen für Autobahn und Autobahn-Rampen. Die Rampen haben im Garmin-Format aber einen separaten Typ, mit dem die Ansagen gleich viel brauchbarer werden. Die passende Änderung im mkgmap-Default-Style kam mit mkgmap-r975 am Mittwoch. Eine Trockenübung der selben Route mit neu erzeugtem Kartenmaterial zeigt, dass die Anweisungen jetzt korrekt ablaufen und verständlicher formuliert sind (z.B. "rechts abfahren" anstelle von "rechts halten"). Die Entwicklung bei mkgmap ist eine wahre Freude und ich bin mir sicher, dass auch die Adress-Suche bald funktionieren wird. Donnerstag, 12. März 2009Ihre Daten wurden [so ein bisschen vielleicht] gelöscht
Nachdem wir seit ein paar Wochen mehrmals täglich mit einem bestimmt ganz interessanten, nur leider total unerwünschten Newsletter beglückt wurden, habe ich heute mal den Abmelden-Link betätigt. Ich möchte nicht sagen, um welchen Anbieter es dabei geht.
Der Link besteht an personenbezogenen Daten nur aus einem Hash, also eine zufälligen Zeichenkette. Üblicherweise legt man in einer Datenbank diesen Hash als einseitiges Identifizierungsmerkmal bei den Kundendaten ab. Eine löbliche Praxis, so wird keine E-Mail-Adresse übertragen. Durch Aufruf der URL wurde mir meine E-Mail-Adresse angezeigt, zusammen mit der Meldung Abmeldung Klingt gut? Ja, tut es. Aber es verliert seine Glaubwürdigkeit, wenn die selbe Meldung mit der selben Klartext-E-Mail-Adresse (die, wie wir wissen, nicht von mir in der URL übertragen wurde) nach einem Reload der Seite immer wieder gezeigt wird. Noch immer weiß die Datenbank meine E-Mail-Adresse. Das sollte aber nicht so sein, wenn (wie geschrieben wurde) der Löschvorgang wirklich funktioniert hat. Ein Löschvorgang auf die selben Daten, der wiederholt "erfolgreich" verläuft, ist keine gute Idee! Übrigens erhält man die Abmelde-Bestätigung nur, wenn man AdBlock Plus abschaltet. ;-)
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